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FAQ rund um Rollstühle

Wann besteht ein Anspruch auf einen Rollstuhl?

Der Rollstuhl gilt als medizinisches Hilfsmittel. Einen Anspruch darauf haben Patienten mit temporären oder dauerhaften Einschränkungen der Mobilität. Zu den Ursachen dafür zählen zum Beispiel

  • Frakturen an Beinen und Füßen
  • Lähmungen
  • angeborene Schäden an Muskeln und/oder Skelett
  • Erbkrankheiten
  • Mobilitätseinschränkungen nach schweren Operationen oder
  • Altersschwäche.

Was ist ein Standard-Rollstuhl?

Beim Standard-Rollstuhl handelt es sich um ein Basismodell, das nur begrenzt verstellbar ist und kaum angepasst werden kann. Es dient in der Regel als Übergangslösung, etwa

  • im Krankenhaus
  • in Seniorenheimen
  • auf Flughäfen
  • beim Krankentransport oder
  • bei Beinverletzungen.

Das auf wechselnde Nutzer ausgelegte Standardmodell ist vergleichsweise schwer und robust. Es überzeugt mit einer langen Lebensdauer und eignet sich für den Innen- und Außenbereich. Aufgrund seines hohen Gewichts ist ein Eigenantrieb kaum möglich – der Standard-Rollstuhl ist ein Schieberollstuhl.

Was ist ein Leichtgewicht-Rollstuhl?

Wie der Name schon andeutet, handelt es sich beim Leichtgewicht-Rollstuhl um eine leichtere Variante des Standard-Rollstuhls. Mit etwa 13-17 kg Eigengewicht ist dieser Rollstuhl mit Alu-Rahmen zwar immer noch relativ schwer. Er erlaubt aber trotzdem einen Eigenantrieb auf kürzeren Strecken, sofern der Nutzer über ausreichende Koordinationsfähigkeit und Kraft verfügt. Wie der Standard-Rollstuhl ist der Leichtgewicht-Rollstuhl ein Schieberollstuhl. Unter Umständen kann er zeitweise auch als Trippelrollstuhl dienen, mit dem sich der Patient durch Trippelschritte vorwärtsbewegt. Da er oftmals zusammenfaltbar ist, gilt er als ideal geeignet für den häuslichen Gebrauch und für Reisen oder Spazierfahrten. Für den dauerhaften Gebrauch fehlt es ihm allerdings oftmals an Komfort – der Leichtgewicht-Rollstuhl kommt eher in der häuslichen Pflege und bei Reha-Maßnahmen zum Einsatz.

Was ist ein Aktiv-Rollstuhl?

Der Aktivrollstuhl ist auch unter der Bezeichnung Adaptivrollstuhl bekannt. Er ist in hohem Maße individuell einstellbar und dient der dauerhaften Nutzung. Dieser mit 5-10 kg Eigengewicht relativ leichte Rollstuhl soll es dem Nutzer ermöglichen, sich möglichst selbstständig im Alltag fortzubewegen. Dazu kann er mit Maßfertigungen und Sonderausstattungen in hohem Maße an die individuellen Bedürfnisse und Besonderheiten des Nutzers angepasst werden. Tatsächlich ist es sogar sehr wichtig, diesen Rollstuhl genau an die Körpermaße und Fähigkeiten des Nutzers anzupassen, damit er seinen Zweck optimal erfüllen kann.

Der Aktiv-Rollstuhl muss mit Muskelkraft angetrieben werden. Sein geringes Gewicht und ein minimaler Rollwiderstand unterstützen den Nutzer dabei.

Erhältlich ist der Aktiv-Rollstuhl in zwei Varianten: als Starrrahmen-Modell oder als Faltrahmen-Ausführung.

Starrrahmen oder Faltrollstuhl?

Ob ein Starrrahmen- oder Faltrollstuhl eher geeignet ist, hängt von den Anforderungen und Lebensgewohnheiten des Nutzers ab. Der Starrrahmen-Rollstuhl besitzt einen starren, relativ leichten Sitzrahmen. Er überzeugt mit

  • hoher Stabilität
  • guten Fahreigenschaften
  • relativ kompakten Maßen und
  • Langlebigkeit.

Sein Nachteil besteht darin, dass er sich aufgrund seiner Konstruktion schlechter verstauen lässt. Allerdings ist es meist möglich, die Rücklehne nach vorn zu klappen und die Räder abzunehmen. Der Starrrahmen-Rollstuhl kann damit zumindest in Transportern und anderen größeren Fahrzeugen verstaut werden. Wie der Name bereits andeutet, zeichnet sich der Faltrollstuhl insbesondere dadurch aus, dass er faltbar bzw. klappbar ist. Er lässt sich damit zum einen besser in der Wohnung verstauen. Zum anderen eignet er sich damit besser für Reisen und Ausflüge, da er zusammengeklappt einfacher zu transportieren ist als ein Modell mit starrem Rahmen.

Diese Flexibilität hat allerdings ihren Preis. Zu den Nachteilen des Faltrahmen-Rollstuhls zählen:

  • höheres Eigengewicht
  • geringere Stabilität und
  • mehr Kraftaufwand beim Eigenantrieb.

Der Faltrahmen-Rollstuhl eignet sich damit eher für aktive oder reisefreudige Nutzer, denen der höhere Kraftaufwand nichts ausmacht. Der Starrrahmen-Rollstuhl eignet sich dagegen für Personen mit weniger Armkraft, die seltener verreisen oder Ausflüge mit Verkehrsmitteln wie Bus, Bahn und Auto unternehmen.

Was ist ein Multifunktions-Rollstuhl?

Der Multifunktions-Rollstuhl ist auch unter der Bezeichnung Pflegerollstuhl bekannt. Dieser sehr schwere Rollstuhl findet vor allem in der Pflege und bei Menschen mit schweren Behinderungen Einsatz. Aufgrund seines hohen Gewichts ist eine selbstständige Fortbewegung damit nicht möglich. Erhältlich ist dieser Rollstuhl in zwei Varianten: als Schieberollstuhl oder als Elektrorollstuhl.

Der Multifunktions-Rollstuhl bietet den größten Komfort. Er ist größer als ein Standardmodell und besitzt oftmals

  • eine verstellbare, erhöhte Rückenlehne
  • eine individuelle Sitz- und Rückenpolsterung
  • eine Kopfstütze
  • Fußplatten sowie
  • eine Sitzkantelung und Rückenwinkelverstellung.

Zusätzliches Zubehör, z.B. breite Armlehnen, erhöhen Komfort und Lebensqualität.

Antriebsarten für Rollstühle

Grundsätzlich unterscheidet man drei Antriebsarten für Rollstühle:

  • Schieberollstühle
  • Rollstühle mit Eigenantrieb und
  • Elektrorollstühle.

Schieberollstühle werden von einer Begleitperson bewegt. Ein Beispiel dafür ist der Standard-Rollstuhl oder der Multifunktions-Rollstuhl. Schiebe- und Bremshilfen helfen dabei, besonders schwere Modelle oder Personen zu bewegen. Rollstühle mit Eigenantrieb müssen per Muskelkraft in Bewegung gesetzt werden. Dabei unterscheidet man zusätzlich in:

  • Greifreifenrollstühle mit parallel zu den Antriebsrädern liegenden Greifreifenrollstühle
  • Rollstühle mit Einhandantrieb, z.B. bei Sportmodellen
  • Handhebelrollstühle mit beidseitigen Handhebeln, die über ein Getriebe die Räder antreiben und
  • Trippelrollstühle, mit denen sich der Nutzer mit Trippelschritten selbst fortbewegen kann (z.B. Aktiv-Rollstuhl ohne Fußstütze).

Ergänzt werden können diese Rollstühle mit Zusatzantrieben, die entweder die Restkraft des Nutzers unterstützen oder per nachgerüstetem Elektromotor den Antrieb vollständig übernehmen. Elektrorollstühle sind von vornherein passiv konzipiert. Die schweren Rollstühle finden bei stark eingeschränkten Nutzern oder Patienten ohne Unterstützung durch Angehörige oder Pfleger Verwendung. Je nach Bedarf können sie auch über Hilfsoptionen wie z.B. eine Hubvorrichtung oder Aufstehhilfe verfügen. Ein batteriebetriebener Elektromotor sorgt für den Antrieb. Die Steuerung erfolgt oftmals mithilfe eines Joysticks. Zu beachten ist, dass es Modelle für den Innen- und Außenbereich gibt.

Welche Spezialrollstühle gibt es?

Neben den gängigen Rollstuhlarten gibt es auch eine ganze Reihe an Spezialrollstühlen für besondere Anforderungen und Bedürfnisse. Dazu zählen u.a.

  • Sportrollstühle
  • Rennrollstühle
  • Duschrollstühle
  • Strandrollstühle und
  • Kinderrollstühle.

Der Sportrollstuhl und Rennrollstuhl ist speziell für den sportlichen Einsatz konzipiert und eignet sich nicht für den alltäglichen Gebrauch. Die leichten, wendigen Modelle besitzen neben schräg stehenden Rädern auch Sonderausstattungen wie beispielsweise eine Stoßstange. Sie bieten maximale Bewegungsfreiheit und unterstützen Rollstuhlfahrer bei einem aktiven, selbstbestimmten Leben – sofern sie optimal angepasst werden. Der Duschrollstuhl ist ein sehr simples Modell, das sich durch

  • sehr kompakte Maße
  • sehr leichte Bauweise
  • feststellbare Sicherheitsbremsen und
  • wasserabweisende Materialien

auszeichnet. Einige Modelle sind auch als Toilettenrollstühle mit Toiletteneinsatz verwendbar.

Der Strandrollstuhl dient vor allem der Steigerung der Lebensqualität. Der sehr leichte, meist auch schwimmfähige Rollstuhl besitzt breite, große Räder, die sich auch in weichem Sand nicht festfahren. Er ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Salzwasser und Sand. Erhältlich sind Modelle mit allen drei Antriebsarten. Strandrollstühle mit Elektroantrieb eignen sich naturgemäß nicht für den Einsatz im Wasser, erlauben dafür aber längere Fahrten über den Strand – oder durch sehr unwegsames Gelände im Hinterland. Flache Strandrollstühle erinnern an Liegestühle mit Rollen und erlauben es, ins Wasser zu fahren und dort den Rollstuhl zu verlassen. Ein Kinderrollstuhl ist nicht nur eine kleinere Version eines Rollstuhls für Erwachsene. Da der Rollstuhl die Aktivität und Selbstständigkeit des Kindes optimal unterstützen soll, ist er

  • sehr leicht
  • flexibel an individuelle Fähigkeiten anpassbar
  • kompakt und wendig und

wächst mit dem Kind mit. Auch im Hinblick auf ihr Design sind Kinderrollstühle ihren Nutzern entsprechend gestaltet.

Was ist bei der Rollstuhl-Auswahl zu beachten?

Der Rollstuhl muss stets auf seinen Nutzer abgestimmt werden, um seine Aufgaben optimal erfüllen zu können. Bei der Auswahl spielen daher folgende Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Größe, Maße und Gewicht des Nutzers
  • Fähigkeiten des Nutzers
  • Anforderungen des Nutzers (z.B. leichtes Klappmodell für reisefreudige Personen) sowie
  • Begleit- und Pflegepersonen.

Darüber hinaus muss bei der Rollstuhl-Auswahl auch der Platzbedarf beachtet werden, wenn nicht zufällig barrierefreie Räume bewohnt werden. So passt ein Standard-Rollstuhl zwar meist problemlos durch Eingangs- und Wohnungstüren sowie Türen zu Wohnräumen, aber nicht durch schmalere Küchen- und Badezimmertüren. Große Rollstühle wie z.B. Elektrorollstühle für den Innenraum können bei Standard-Türen ebenfalls an ihre Grenzen gelangen. Überlegenswert ist es in diesen Fällen, einen zusätzlichen (und günstigen) Duschrollstuhl anzuschaffen statt auf den Komfort des Wunsch-Rollstuhls zu verzichten oder einen Umzug in Erwägung zu ziehen.

Ist eine Fahrerlaubnis für Rollstühle notwendig?

Rollstühle gelten zunächst als medizinische Hilfsmittel, sind also nicht gleichzusetzen mit anderen fahrbaren Untersätzen. Trotzdem ist die Frage nach dem Führerschein berechtigt.

Manuell bewegte Rollstühle sind keine Fahrzeuge im Sinne der Straßenverkehrsordnung und erfordern keinerlei Genehmigung. Sie dürfen ohne Fahrerlaubnis auch auf Gehwegen und in Fußgängerzonen genutzt werden.

Elektrisch angetriebene Rollstühle bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h gelten als erlaubnis- und zulassungsfrei. Bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h dürfen Rollstühle ohne Fahrerlaubnis genutzt werden. Erlaubt die Bauart eine höhere Geschwindigkeit, gilt der Rollstuhl als vierrädriges Leichtkraftfahrzeug. In diesem Fall ist eine Fahrerlaubnis der Klasse AM erforderlich.

Wann und wo sollten Rollstühle gewartet werden?

Rollstühle werden täglich genutzt und sind im Außeneinsatz diversen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Damit sie in ihrer Funktionalität nicht eingeschränkt sind, sollten sie regelmäßig gesäubert und gewartet werden. Der Fachhandel empfiehlt eine fachgerechte Wartung mindestens einmal pro Kalenderjahr. Darüber hinaus ist es sinnvoll, bei lockeren Bauteilen, Schäden am Rollstuhl oder Anpassungsschwierigkeiten eine Wartung und ggf. eine erneute Anpassung durchzuführen. Die Wartung sollte in jedem Fall von Fachpersonen durchgeführt werden, da ein Rollstuhl stets optimal an seinen Nutzer angepasst werden sollte. Eine oberflächliche Säuberung können Rollstuhlfahrer oder ihre Begleitpersonen eigenständig nach Bedarf durchführen.

Rollstuhl sachgerecht abstellen und lagern

Nicht in jedem Fall ist es erforderlich oder möglich, einen Rollstuhl mit in die eigenen vier Wände zu nehmen. Wer zu Hause nicht darauf angewiesen ist oder dort einen Zweitrollstuhl nutzt, sollte den Rollstuhl sachgerecht abstellen bzw. verstauen.

Heißt konkret: Trocken, bei gemäßigter Temperatur und möglichst so, dass andere Personen nicht dagegen stoßen oder etwas beschädigen können. Steht kein Abstellraum oder Abstellplatz zur Verfügung (oder ist dieser nicht erreichbar), ist es laut BGH erlaubt, Rollstühle im Treppenhaus abzustellen.

Was kostet ein Rollstuhl?

FAQ rund um RollstühleDie Kosten für einen Rollstuhl richten sich nach der Rollstuhlart und seiner Ausstattung. Dabei gilt: Manuell bedienbare Rollstühle sind günstiger als Elektroausführungen und je umfangreicher und individueller die Ausstattung, desto teurer der Rollstuhl. Zu den günstigsten Rollstuhlmodellen zählen sehr einfache Modelle wie z.B. der Standardrollstuhl, der bereits ab rund 250 Euro zu haben ist. Sehr schlicht ausgestattete Leichtgewicht-Rollstühle bietet der Handel bereits ab etwa 150 Euro an. Wohl am günstigsten ist ein Duschrollstuhl. Das sehr schlichte Modell für den Badeinsatz ist schon ab 50 Euro zu haben. Die Kosten für einen Aktiv-Rollstuhl oder einen Multifunktions-Rollstuhl können je nach Ausstattung erheblich variieren. Sind die günstigsten Modelle bereits ab ca. 300 bzw. 500 Euro erhältlich, schlagen besonders angepasste Modelle mit Zusatzausstattung schnell mit mehreren tausend Euro zu Buche. Im Schnitt kostet ein Multifunktions-Rollstuhl um die 1.000 Euro, ein Aktiv-Rollstuhl um die 2.000 Euro. Elektrische Rollstühle sind vor allem aufgrund ihrer technischen Ausstattung am teuersten. Die günstigsten Modelle beginnen bei etwa 1.500 Euro. Mit Zusatzfunktionen und Sonderausstattungen, angepasst auf die Bedürfnisse des Nutzers, kann ein Elektro-Rollstuhl auch bis zu 4.000 Euro kosten.

Wer bezahlt den Rollstuhl?

Natürlich ist es jeder mobilitätseingeschränkten Person freigestellt, auf eigene Kosten einen Rollstuhl zu erwerben. Da es sich dabei um medizinische Hilfsmittel handelt, werden die Kosten dafür auf Antrag allerdings auch von den Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen übernommen. Damit die Krankenkasse einen Rollstuhl bezahlt, muss ein ärztliches Attest vorliegen. Hier muss möglichst genau aufgeführt sein, um welche Art Einschränkung es sich handelt und welche Rollstuhlart aus welchen Gründen vorzuziehen ist. Werden die Anschaffungskosten für den Rollstuhl übernommen, müssen gesetzlich Versicherte lediglich ihren Eigenanteil bezahlen. Der liegt mindestens bei 5 und maximal bei 10 Euro, sofern der Patient nicht von der Zuzahlung befreit ist. Übrigens: Auch Stromkosten für die Aufladung der Akkus von Elektro-Rollstühlen müssen von den Krankenkassen übernommen werden.

Bitte beachten: Mit der Kostenübernahme der Krankenkasse darf ein Rollstuhl zwar genutzt werden – er bleibt jedoch Eigentum der Krankenkasse bzw. des kooperierenden Vertragspartners.

Rollstuhl mieten?

Wer einen Rollstuhl lediglich

  • übergangsweise
  • stundenweise
  • für längere Strecken oder
  • einmalig für besondere Anlässe

benötigt, kann auch in Erwägung ziehen, einen Rollstuhl zu mieten. Als Vertragspartner kommen dabei Sanitätshäuser oder spezialisierte Rollstuhlvermietungen in Frage. Je nach Anlass ist es möglich, dass die Krankenkasse die Kosten der Rollstuhlmiete trägt. Sinnvoll ist es daher, sich frühzeitig mit dem entsprechenden Sachbearbeiter in Verbindung zu setzen und um Klärung der Kostenfrage zu bitten.

Günstiger Rollstuhl aus dem Ausland kaufen?

Wie bei vielen Gebrauchsgegenständen ist es sicherlich auch bei Rollstühlen möglich, sehr günstige Modelle im Ausland zu erwerben. Für Sparfüchse, die ihren Rollstuhl nicht nur nutzen sondern auch selbst besitzen möchten, ist das auf den ersten Blick eine interessante Option.

Zu beachten ist dabei jedoch, dass Fabrikate aus dem Ausland hinsichtlich Materialauswahl und Verarbeitung ggf. nicht den deutschen Standards entsprechen. Darüber hinaus ist es möglich, dass

  • der Rollstuhl nicht durch Fachpersonen vor Ort angepasst werden kann
  • der Rollstuhl nicht zu den Wünschen und Fähigkeiten des Nutzers passt und
  • Garantieansprüche schwer durchsetzbar sind.

Experten raten aus diesen Gründen zu Rollstühlen aus dem deutschen Fachhandel, die ggf. durch die hiesigen Krankenkassen finanziert werden und damit auch nicht zur großen finanziellen Belastung für Nutzer werden.